Dettingen unter Teck

Direkt am Fuße des markanten Teckberges punktet Dettingen unter Teck mit seiner Lage in einem Meer aus Obstbäumen. Die Streuobstwiesen auf Dettinger Gemarkung weisen die stolze Anzahl von insgesamt 44 000 Obstbäumen auf. Der Ort ist zudem ein Eldorado für Segelflieger. Östlich der Gemeinde liegt das Segelfluggelände Teck, wo die Fliegergruppen Dettingen unter Teck und Neuffener Tal beheimatet sind. Bekannt ist Dettingen auch als Zentrum für Antiquitäten.

Dettingen ist ebenso spannend für historisch interessierte Menschen mit der beeindruckend hohen Zahl von sechs Burgen und Edelsitzen auf seiner Markung. Leider ist seit dem frühen Mittelalter keine mehr von ihnen erhalten. Lohnenswert ist es aber dennoch, sich auf geschichtliche Spurensuche zu begeben. So sind beispielsweise von der Burgstelle Bol noch Graben, Wall und Kellermulde erhalten und für Besucher frei zugänglich. Urkundlich erwähnt wurde Dettingen erstmalig um 1100.

Einen herrlichen Blick auf Dettingen hat man von der Burg Teck aus. Der Ort selbst ist perfekter Ausgangspunkt, um die vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung auf Schusters Rappen oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Ganz oben auf der Hitliste steht sicher die Burg Teck. Aber auch unbekanntere Attraktionen wie der ehemalige Vulkanschlot Randecker Maar, das vor 17 Millionen Jahren entstanden ist, oder der Aussichtspunkt Käppele befinden sich ganz in der Nähe. Vor allem im Frühjahr, wenn die Obstbäume in voller Blüte stehen, ist zudem der multimediale Streuobstwiesen-Erlebnispfad Dettingen ein guter Tipp. Zu den Sehenswürdigkeiten im Ort selbst gehören die St. Georgskirche und die Lauterbrücke.