Erkenbrechtsweiler

Erkenbrechtsweiler liegt vollständig auf der Albhochfläche im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die Gemeinde auf der Vorderen Berghalbinsel, einer faszinierenden Karstlandschaft, ist ein wahres Eldorado für Wanderer, Naturliebhaber und Geschichtsbegeisterte.

Viele Wege führen nach Erkenbrechtsweiler oder starten hier. Also Wanderstiefel schnüren und rein in die Natur! Ein hervorragend ausgebautes Wanderwegenetz lässt keine Wünsche offen. Tipp: Erlebnis- und aussichtsreiche Wanderungen sind zum Beispiel der Premiumwanderweg „hochgehsiedelt“ und der Achsnagelweg rund um den Heidengraben. Grandiose Aussichten, Naturdenkmäler, archäologische Höhepunkte und eine atemberaubende Natur sind garantiert. Besonders sehenswert sind das Naturdenkmal Molach, ein mit Wasser gefüllter Vulkanembryo, eine Toranlage der Kelten und der Heidengraben, ein Teil des keltischen Oppidums. Ein beachtliches Stück des längsten archäologischen Rundwanderweges in Europa befindet sich in Erkenbrechtsweiler!

Zu Erkenbrechtsweiler gehört auch der Ort Burrenhof. In der Nähe des Burrenhofs wurden mehrere Brandgrubengräber aus der späten Bronzezeit und 40 Grabhügel aus der frühen Eisenzeit gefunden. Noch ältere Funde deuten sogar auf eine Besiedelung der Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel während der mittleren Bronzezeit 1600 – 1300 v. Chr. hin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Erkenbrechtsweiler 1284 als Hergenbolswiler oder Erggenboltswilaer.

Ebenso geschichtsträchtig ist ein kleiner Ortsrundgang: Zu sehen ist das Bürgerhaus, ein etwa 250 Jahre altes ehemaliges Pfarrhaus, das heute Eigentum der Gemeinde ist. Es steht für Vereins- und Kulturaktivitäten zur Verfügung. Sehenswert sind außerdem das Rathaus und der renovierte Brunnen zwischen Rathaus und Bürgerhaus sowie die evangelische Kirche. 1739 wurde Erkenbrechtsweiler eigene Pfarrei. Aus der mittelalterlichen Kapelle wurde 1756 die heutige Kirche erbaut und 1867 völlig umgebaut.