Owen

Willkommen in „Auen“! So wird Owen ausgesprochen. Die Schreibweise „Owen“ stammt noch aus dem Mittelalter und bedeutet wasserreiche Talaue. Schon der Name ist Poesie. Umrahmt von urigen Wäldern, würzigen Wiesen, duftenden Obstbäumen, grünen Hügeln und faszinierenden Bergen bietet Owen ein vielfältiges Freizeit- und Kulturangebot. Wie wäre es mit einer Wanderung oder einer Radtour auf den gut ausgebauten Wegen entlang des Albtraufs oder hinauf zur Burg Teck, dem Hausberg Owens? Von idyllisch und gemütlich bis hin zu sportlich anspruchsvoll kann jeder Wunsch erfüllt werden. Übrigens ist Owen Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb.

Die erste urkundliche Erwähnung Owens war 1261. Bodenfunde zeugen jedoch davon, dass seine Gründung bereits auf die römisch-alemannische Zeit zurückgeht. Im 13. und 14. Jahrhundert erlebte Owen seine Blütezeit. Einige berühmte Bürger lebten und wirkten in der Stadt, darunter der Lyriker Eduard Mörike, der von 1829 bis 1831 evangelischer Pfarrvikar war.

Berühmtestes und auch auffälligstes Bauwerk der Gemeinde ist zweifelsohne die imposante Burg Teck auf dem Teckberg. Hier residierten im Mittelalter die Herzöge von Teck, auf deren Spuren man in der Stadt heute noch wandeln kann. Sie gehörten zu den wichtigsten Geschlechtern des Hochmittelalters. In der Stadtmitte hatten die Herzöge von Teck ihr Residenzschloss.

Außerhalb der ummauerten Stadt liegt die Vorstadt, der älteste Teil der Siedlung. Von der Bernhardkapelle über die Stadtmauer bis hin zur berühmten Marienkirche mit der Grablege der Herzöge von Teck ist Geschichte hier allgegenwärtig. Romantisch und faszinierend ist ein historischer Rundgang durch das Städtchen am Fuße der Teck. Auf insgesamt 18 Stationen führt er bei der ehemaligen Klostermauer und endet am Rathaus. Ausführliche Informationen zu den Stationen und eine Tourbeschreibung gibt es hier: http://www.owen.de/freizeit-kultur/stadtrundgang/